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Die Oesterreichische Nationalbank (OeNB) veranstaltet im Jahr 2023 das Nationalbankforum


Seit mehr als 20 Jahren bezahlt die österreichische Bevölkerung erfolgreich mit dem Euro. Derzeit wird über die Möglichkeit einer Einführung eines digitalen Euro nachgedacht, wobei der digitale Euro das Bargeld ergänzen und keinesfalls ersetzen soll. In Österreich ist Bargeld am Point-of-Sale immer noch das beliebteste Zahlungsmittel. Die Oesterreichische Nationalbank (OeNB) wird sich – entsprechend der Bargeldstrategie des Eurosystems – weiterhin dafür einsetzen, dass die Euro-Banknoten und -Münzen auch in Zukunft als Zahlungsmittel und als Wertaufbewahrungsmittel weithin verfügbar sind und allgemein akzeptiert werden.

In Zeiten von hohen Inflationsraten steht auch die Geldpolitik im Fokus. Der EZB-Rat hat seine Entschlossenheit zum Ausdruck gebracht, die Inflation auf den mittelfristigen Zielwert von 2 % zu bringen und hat mit Stand September 2023 die geldpolitischen Leitzinsen in zehn Schritten um insgesamt 450 Basispunkte angehoben.

Über all diese und viele weitere aktuelle Themen rund um den Euro möchte die OeNB mit den Menschen vor Ort im Rahmen des Nationalbank-Forums diskutieren. 

Der Euro mein Bargeld

VIDEO: Aktuelle Ergebnisse des Finanzverhaltens österreichischer Haushalte
Oesterreichische Nationalbank (OeNB)

Der Euro ist ein sicheres Zahlungsmittel. Moderne Sicherheitsmerkmale machen den Euro weitgehend fälschungssicher. Für mehr als 346 Millionen Europäer:innen in 20 EU-Mitgliedstaaten ist der Euro heute die gemeinsame Währung.

  • Welchen Stellenwert hat Bargeld im Alltag der Österreicher:innen? Kann das Bezahlen mit Bargeld durch die fortschreitende Digitalisierung in Gefahr geraten?
  • Wird es auch in Zukunft Bargeld geben – unabhängig von einer möglichen Einführung eines digitalen Euro?

Der Euro meine Währung

VIDEO: Nationalbank-Gouverneur Holzmann zum OeNB-Geschäftsergebnis 2022
Oesterreichische Nationalbank (OeNB)

Die Europäische Union ist das größte Friedensprojekt der Geschichte, und mit dem Euro halten die Menschen ein Symbol der europäischen Integration täglich in Händen. Am 1. Jänner 2023 wurde Kroatien das 20. Mitglied des Euroraums und führte den Euro als offizielle Währung ein.

Das wichtigste Ziel der Europäischen Zentralbank (EZB) besteht darin, die Preise stabil zu halten. Alle sechs Wochen tritt der EZB-Rat zu einer geldpolitischen Sitzung zusammen und erörtert, was zu tun ist, um die Inflation mittelfristig bei 2 % zu halten. Der Gouverneur der OeNB, Robert Holzmann, hat Sitz und Stimme im EZB-Rat und entscheidet die europäische Geldpolitik mit.

  • Welche Faktoren sorgen derzeit für die hohen Inflationsraten? Was unternimmt die OeNB dagegen?
  • Ist die Erweiterung des Euro-Währungsgebiets inzwischen abgeschlossen oder werden in den nächsten Jahren weitere Länder neu zum Euroraum dazukommen?

Der Euro meine Zukunft

VIDEO: Gesamtwirtschaftliche Prognose für Österreich 2023 bis 2025
Oesterreichische Nationalbank (OeNB)

Bargeld wird weiterhin eine große Rolle spielen. Die OeNB hat – wie auch die EZB – erneut bekräftigt, dass sie auch in Zukunft am Bargeld festhalten wird. Damit der Euro über das nächste Jahrzehnt hinaus zum fälschungssichersten Bargeld der Welt zählt, hat die EZB bereits jetzt die Entwicklung einer neuen Euro-Banknoten-Serie in Angriff genommen. Diese dritte Euro-Serie wird nicht nur über die höchsten Sicherheitstechnologien verfügen, sondern auch ein gänzlich neues Design bringen. Es wird aber noch mehrere Jahre dauern, bis die neuen Euro-Banknoten hergestellt sein werden und bis die Menschen sie tatsächlich in Händen halten können.

Aber auch das digitale Bezahlen gewinnt an Bedeutung, weshalb rund 93 Prozent der Notenbanken weltweit aktuell an digitalem Zentralbankgeld arbeiten. In Europa hat die Europäische Kommission im Juni 2023 einen Vorschlag für den gesetzlichen Rahmen auf den Weg gebracht, der sowohl die allgemeine Akzeptanz von Bargeld als auch eines künftigen digitalen Euro klären und sichern soll. Gleichbehandlung der Annahmepflicht von Bargeld und digitalem Euro in Unternehmen und die Definition sinnvoller Ausnahmeregelungen sind in dem Entwurf besonders hervorzuhebende Punkte. Wird dieser Vorschlag umgesetzt, stünde für die Menschen im Euroraum in einigen Jahren digitales Zentralbankgeld als weitere Zahlungsmöglichkeit zur Auswahl.

  • Wie könnte ein digitaler Euro eine erfolgreiche Ergänzung zum Bargeld sein? Wodurch würde sich ein digitaler Euro von den bereits existierenden digitalen Bezahlformen unterscheiden?
  • Wie sehen Sie den Trend zum digitalen Bezahlen? Haben Sie Vertrauen in Krypto-Assets wie Bitcoin und Co.?

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Author: James Baird

Last Updated: 1698615602

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